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Dieser Blog soll interessierte Landwirte, Siebener und Kommunalpolitiker über die rechtlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Siebener aufklären. Kritik, Wünsche und Anregungen per Email an MuellerR11@aol.com. Tel. 09841/64946 Achtung, ab sofort auch politischer Blog: www.windsa.net

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Wieder Unstimmigkeiten bei den Siebenern in Rudolzhofen

Setzen von Grenzsteinen nicht nachvollziehbar.

Es menschelt schon wieder, bei den Siebenern in Rudolzhofen/Uffenheim. Nachdem man an einer Ackergrenze einen Grenzstein ohne den dazu zwingend erforderlichen geheimen Beleg gesetzt hatte, sind jetzt schon wieder Ungereimtheiten in Rudolzhofen bei einem Waldgrundstück aufgetreten.

Landwirt Friedrich Weiß hatte neben der Waldgemeinschaft Rudolzhofen eine angrenzende gerodete Waldfläche gekauft. Im gesamten Rudolzhöfer Wald (Wolfsroth) sind uralte Sand- Grenzsteine vorhanden, lediglich dieses zugekaufte Grundstück hatte neuere Granit-Grenzsteine. Da zur Zeit die Waldaufteilung stattfindet, stellte das Amt für ländliche Entwicklung Unstimmigkeiten fest und veranlasste eine Vermessung durch das Vermessungsamt Neustadt/Aisch. Diese Vermessung ergab, dass diese neuen Granit-Grenzsteine nicht mit der wirklichen Grenze übereinstimmten, es hatten zu ungunsten von Friedrich Weiß ca. 600 qm gefehlt.

Man wunderte sich darüber, dass ausgerechnet diese erneuerten Grenzsteine an der falschen Stelle waren. Man versuchte, herauszubekommen, wer von den Feldgeschworenen zu welchem Zeitpunkt diese Steine gesetzt und erneuert hatte. Kein Problem, sagten Kenner der Siebenerszene, die Siebener müssten ja für jede Tätigkeit Protokoll führen, man müsse also nur im Siebenerbuch nachsehen. Man nahm dann auch Einsicht ins Siebenerbuch, aber oh Schande, diese mehrfach vereidigten und mit polizeilichem Führungszeugnis ausgestatteten Ehrenmänner hatten offenbar vergessen, eine Eintragung vorzunehmen. Möglicherweise wurde nach der Devise gehandelt, "wo nichts geschrieben ist, kann man auch nichts nachweisen".

Landrat Schneider erklärt ja solche Vorkommnisse damit, dass es eben "menscheln" würde, wo Menschen tätig sind, oder auch "wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein". Hier müsste es aber besser heißen, "wer keine Ahnung hat, setze den ersten Stein".

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