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Dieser Blog soll interessierte Landwirte, Siebener und Kommunalpolitiker über die rechtlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Siebener aufklären. Kritik, Wünsche und Anregungen per Email an MuellerR11@aol.com. Tel. 09841/64946 Achtung, ab sofort auch politischer Blog: www.windsa.net

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Weiterer Rückzieher von BM Schöck

Landwirt bezahlt Siebenergebühren nicht.

Die Bauchlandungen unserer Gemeinden und Bürgermeister häufen sich, was das eintreiben von Gebühren für das aufdecken von Grenzsteinen durch die Siebener betrifft. Insbesondere BM Schöck aus Uffenheim sollte ja als bereits mehrfach gebranntes Kind Lehren aus der Vergangenheit ziehen, aber anscheinend kann er seine bisherigen Niederlagen nicht verkraften und versucht es immer wieder aufs neue.

In Uttenhofen war von der Gemeinde in 2011 ein Flurgang beantragt und wurde auch durchgeführt. Der Landwirt wusste, dass er keine Gebühren zahlen musste und deckte auch keine Steine auf. Der Opa gab jedoch keine Ruhe, weil ja ansonsten "die Leute drüber reden würden". Also wurden die Steine vom Opa aufgedeckt.

Nach dem Flurgang bekam der Landwirt jedoch trotzdem eine Rechnung, weil mehrere Steine von den Siebenern aufgedeckt wurden. An einem Waldgrundstück waren von den mehrfach vereidigten Wächtern an der Grenze mehrere Steine vorgefunden worden, auf denen sich natürlicherweise einiges Laub abgelagert hatte. Die Steine konnten dadurch nicht von der Sonne beschienen werden, obwohl der Himmel nicht bedeckt war. Der Landwirt legte Widerspruch ein, der BM forderte den Landwirt dann auf, zu einem Gespräch ins Rathaus zu kommen, was der Landwirt jedoch verweigerte.

Im Landratsamt suchte der Landwirt dann Hilfe und Unterstützung beim Juristen Baumgärtner. Vom LRA erging dann ein Schreiben an die Stadt Uffenheim, offensichtlich wurde Herrn Schöck die Spur eingestellt. Jedenfalls wurde der Landwirt nochmals ins Rathaus zu einem Gespräch gebeten. Herr Schöck erklärte dann dem Landwirt, dass die Siebener nicht korrekt gearbeitet hätten, es tue ihm leid und die Rechnung sei damit gegenstandslos.

Man darf gespannt sein, wie lange Herr Schöck sein Hobby "eintreiben von Siebenergebühren" noch betreiben will. Das Landratsamt hat ja gerade eben verkündet, dass für das unbeauftragte aufdecken von Grenzsteinen keine Gebühren mehr verlangt werden können. Damit kann sich keine Gemeinde mehr herausreden und Unwissenheit vorschieben. Es wird wohl in Zukunft nichts anderes übrig bleiben, als Anzeige wegen Betruges zu erstatten, falls nochmals versucht wird, unberechtigterweise zu abkassieren.

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