Krisenversammlung in Bad Windsheim/Rüdisbronn:
Frühjahr 2009, Versammlung in Rüdisbronn, anwesend waren fast alle Siebenerobmänner inklusive Vorstandschaft der Siebenervereinigung Bad Windsheim und Umgebung, sowie viele Bürgermeister und weitere Prominenz, darunter auch Michael Specht, der Leiter des Vermessungsamtes Neustadt/Aisch. Es wurde heiß diskutiert über das weitere Vorgehen der Siebener. Auslöser war dieses Urteil am VG Ansbach, hierzu läuft beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof noch ein Antrag der Stadt Bad Windsheim auf Zulassung einer Berufung.
(Das VG Ansbach hatte die beantragte Zulassung einer Berufung ausdrücklich abgelehnt).
Die 10 Siebenereien der Stadt Bad Windsheim hatten im Frühjahr 2009 schon keine Flurgänge mehr abgehalten.
Man diskutierte hin und her, Herr Specht vom Vermessungsamt forderte dann die Siebener dazu auf, bei den Flurgängen mit mehr Fingerspitzengefühl vorzugehen. Er verlangte nach Aussagen von Teilnehmern sinngemäß, dass die Siebener nicht-aufgedeckte Steine von kritischen Landwirten erst garnicht aufschreiben sollten. Man solle lediglich die nicht-aufgedeckten Steine von als zahlungswillig bekannten Landwirten aufschreiben. Hierzu regte sich dann massiver Widerspruch aus der Versammlung, so dass die "Fingerspitzengefühl-Anleitung" relativiert wurde.
Ich hatte Herrn Specht in mehreren Schreiben/Emails darauf hingewiesen, dass er mit solchen Äußerungen möglicherweise den Untergang der Siebenerei eingeläutet habe. Bis heute habe ich keine Antwort von Herrn Specht zu dieser speziellen Äußerung erhalten.
Nach Aussage mehrerer Siebener haben wir (Weiß, Ernst, Müller) gewaltiges bewegt. Es ist eben längst nicht so, dass Leserbriefe und das-an-die-Öffentlichkeit-gehen nutzlos verpuffen.